
Ich setze mich für gemeinschafts-getragene Strukturen im
Werra-Meißner-Kreis ein
Für eine enkeltaugliche Zukunft stehen für mich Gemeinschaft und Gemeinschaftlichkeit im Zentrum. Ein starkes Beziehungsnetz ist die Voraussetzung dafür langfristig auf Krisen reagieren zu können und echte ökonomische Alternativen zum vorherschenden Wirtschaftssystem aufzubauen.
Unsere Zukunft ist gemeinschaftsgetragen!
Mehr erfahren zu Gemeinschaftsgetragenem Wirtschaften.
Zukunftsbilder "Ziegenrode" 2035
Im Rahmen vom Reallabor Kooperatives Wirtschaften haben zwei Jahre exploriert wie gemeinschaftsgetragene Versorgungsstrukturen aussehen könnten. Ein Ergebnis davon sind die "Zukunftsbilder" für das fiktive Dorf Ziegenrode im Jahr 2035.
Vorstellung Ziegenrode
Ziegenrode liegt in einem beschaulichen Tal im Herzen des Werra-Meißner-Kreises, unweit der Werra und mit Blick auf den Meißner. In Ziegenrode wohnen gut 700 Menschen, davon 40 Kinder, in 300 Haushalten. Die Ziegenröder sind stolz auf ihren eigenen Kindergarten, der dazu beigetragen hat, dass in den letzten Jahren vermehrt Familien hergezogen sind. Außerdem lieben die Ziegenröder ihre Wälder in denen sie gerne entlang des Lindebachs spazierengehen, sowie die ausgedehnten Felder und Weiden im Tal, die von lokalen Landwirten und einem Schäfer bewirtschaftet werden. In der Dorfmitte gibt es eine alte Kneipe, die allerdings nur noch einmal die Woche geöffnet hat. Außerdem befindet sich unweit der Kneipe an einem kleinen Dorfplatz eine schlichte Kirche, in der viermal im Jahr Gottesdienste stattfinden. Es gibt ein barrierefreies Dorfgemeinschaftshaus, in dem der Schützenverein eine Schießbahn hat und wo sich auch andere Vereine regelmäßig treffen, darunter eine neugegründete Kulturinitiative. Die Feuerwehr sucht händeringend nach Nachwuchs und der Fußballverein kommt nicht mehr über die Kreisliga A hinaus. Ein großer Vorteil an Ziegenrode ist die direkte Busverbindung nach Eschhausen, der nächstgrößeren Stadt, auch wenn der Bus nur viermal täglich fährt ...
Beispiele aus meiner Arbeit
Gründung eines Ernährungsrates
Im Ernährungsrat Werra-Meißner-Kreis setzen wir uns ehrenamtlich für eine Ernährungswende im Werra-Meißner-Kreis ein hin zu mehr Regionalität und regenerativer Landwirtschaft.
Wie schaffen Räume für Austausch schaffen, sichtbar machen, was es bereits an Initiativen gibt und die regionale Ernährungswende unterstützen. Wir veranstalten zum Beispiel regelmäßig eine Lange Tafel z.T. Ernährung, wie hier auf dem Marktplatz von Witzenhausen:

Reallabor Kooperatives Wirtschaften
Das Reallabor Kooperatives Wirtschaften im Werra-Meißner-Kreis war ein zweijähriges, vom Bundeswirtschaftsministerium gefördertes Beteiligungsprojekt, bei dem wir Veranstaltungen organisiert, Projekte begleitet und ein Zukunftskonzept geschrieben haben. Leitfrage war: "wie können wir resiliente & gemeinschaftsgetragene Versorgungsstrukturen im Werra-Meißner-Kreis aufbauen und fördern?"
Das Ergebnis lässt sich im Zukunftskonzept nachlesen:
Stammtisch für gemeinschaftliches Wohnen
Der Stammtisch für gemeinschaftliches Wohnen findet seit Mai 2024 monatlich immer im Wechsel in Eschwege und in Witzenhausen statt. Ziel ist es den Teilnehmenden eine Austausch- und Vernetzungsmöglichkeit für gemeinschaftliches Wohnen zu ermöglichen. Den Stammtisch begleite ich als Moderator und organisiere zum Beispiel Ausflüge zu Wohnprojekten oder lade Referenten zu spezifischen Themen ein.






